Freier Journalismus – Lohnt sich das für mich?

Hallo meine Lieben! (:

Fast 14 Tage ist es schon wieder her, als ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe. Mir hat durch das Studium einfach die Zeit gefehlt. Und wo ich gerade von Zeit und meinem Studium spreche, habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit Journalistinnen und Journalisten für ihren Beruf aufwenden? Bzw. was sie dafür bezahlt bekommen?

Ich habe vor kurzem einen Beitrag gelesen, der einige Wissenslücken über das Berufsfeld „Journalismus“ geschlossen hat. Grundsätzlich kann man ja zwischen zwei „Arten“ von Journalisten unterscheiden — den freien und den hauptberuflichen Journalisten. Doch bei beiden Gruppen heißt es viel Arbeit – ungenügende Entlohnung. Freie Journalisten arbeiten unabhängig von einer Redaktion, schreiben über eigene Themengebiete und versuchen ihre Artikel zu verkaufen. Die hauptberuflichen Journalisten sind im Gegensatz dazu in ihrer Themenauswahl eingeschränkt, sowie an eine Redaktion gebunden. (Irgendwie logisch haha) Und obwohl man sich von einem hauptberuflichen Journalisten erwarten könnte, dass mit dem Gehalt die „Überlebenskosten“ gedeckt sind, ist das nicht unbedingt der Fall. Viele müssen nebenbei einen weiteren Beruf ausführen um sich, und vielleicht noch die Familie, versorgen zu können. Außerdem beansprucht der Journalismus viel Zeit und Geduld, sodass bei hauptberuflichen Journalisten mit einem zusätzlichen Job  kaum Freizeit übrig bleibt. Bei freien Journalisten sieht das mit der beanspruchenden Zeit zwar anders aus, da sie selbst über ihre Zeiteinteilung bestimmen, trotzdem ist ihre Arbeit als Journalistin oder Journalist nur eine Art Nebenjob. Schon klar, sie tun es, da es womöglich ihr „Traumberuf“ ist, aber lohnt es sich wirklich für den Traum noch weitere Jobs ausführen zu müssen?
Rechtlich gesehen wäre man in Österreich mit einem Nebenberuf kein wirklicher Journalist, da man laut Journalistengesetz nur als solcher gilt, wenn man nicht nur nebenbei als einer agiert. Andere meinen, dass Arbeitszeit und Gehalt für die Definition der Berufsgruppe „JournalistIn“ mitwirken.

Doch nicht nur der Arbeitsaufwand und die Bezahlung sind „Probleme“ mit denen sich Journalistinnen und Journalisten auseinandersetzten müssen. Im Journalismus herrscht ein großer Konkurrenzkampf, der durch den Online-Jounalismus nicht geschwächt, sondern sogar verstärkt wurde. Jeder will die Möglichkeit nutzen sich preis zu geben, die Meinung zu vertreten oder durch einen einzigartigen Artikel bekannt zu werden. Immerhin ist das was ich gerade tue, also diesen Beitrag zu schreiben, meiner Meinung nach auch eine Art Journalismus. (noch nicht unbedingt professionell aber immerhin einer der ersten Versuche)

Wenn ich darüber nachdenke, unter welchen Konditionen manche Journalisten arbeiten bzw. arbeiten müssen, bin ich praktisch dazu gezwungen den Journalismus aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Klar, ich erhoffe mir nach meinem Studium oder auch schon jetzt (!) in einer journalistischen Position arbeiten zu können, aber mir muss bewusst sein, dass es vielleicht nicht der einzige Job ist, den ich ausführe. Vor allem als freie Journalistin. Doch wenn es das ist, was mir und auch anderen am meisten Spaß macht, es der sogenannte „Traumberuf“ ist, dann kann man wahrscheinlich darüber hinwegsehen. (Ich kann leider NOCH nicht aus Erfahrung sprechen) Ich kann mir also sehr wohl vorstellen als freie Journalistin zu arbeiten. Durch meinen Studiengang kann ich zwar noch andere Bereiche neben dem Printjournalismus, wie z.B. Fernsehjournalismus, Radiojournalismus oder PR, erkunden, trotzdem finde ich die Arbeit in dieser Sparte nicht uninteressant.

Falls ihr euch für den Beitrag interessiert, eueren Wissenstand über freien Journalismus erweitern wollt oder ihr euch ein wenig Zeit vertreiben wollt und dabei noch wissenswerte Infos sammeln wollt, verlinke ich euch den Beitrag hier. (:

Und somit habe ich mal wieder zu einem kleinen, aber informativen Thema meinen Senf dazu gegeben.
Bis zum nächsten Mal,

Eure Steffi (:

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